Berlinerinnen

Berlinerinnen – Berlin, Stadt der Frauen – unter diesem Thema beginne ich eine neue Portraitserie mit interessanten und spannenden Frauen. Ich starte mit:

Katharina Neubert hat Kunst studiert, lebt von Graphik für die Kunst und zeigt in der „Box“ Kunst im Wohnzimmer.

Ich habe sie dort mit ihrem Projekt #playdoughartproject fotografiert, für das sie Museen besucht und Frauen aus Kunstwerken in eine dreidimensionale Kneteform überträgt.

Katharina selbst sagt dazu:„Mit meinen Knetefiguren möchte ich die Beziehung der Museumsbesucher zu den Gemälden verändern, sie bewegen, spielerisch ihre Wahrnehmung öffnen, die Rollen vertauschen. Das Museum wird Werkstatt, die Besucher zu Künstlern, die Musen plastisch, wir werden gemeinsam kurze Zeit selbst zum Kunstwerk. Ich möchte paradoxe Miniaturen schaffen, die flexibel, zart, humorvoll sind, das Gespräch zwischen Menschen entfesseln, Göttinnen, Madonnen, Frauen lebendig, fassbar machen und uns im Jetzt verknüpfen.“

Verschafft euch einen Eindruck unter: www.playdoughartproject.global und https://die-box-berlin.de/

 

 

 

 

Birgit Schwesig wurde in Berlin geboren. Studiert hat sie Grafikdesign an der Hochschule für Künste Berlin. Sie hat das traditionelle Vergolderhandwerk in verschiedenen Werkstätten erlernt und  fertigt Bilderrahmen mit individuellen Leisten für Künstler und Galerien. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Malerin und Grafikerin wechselweise in Berlin und Zierikzee (Niederlande).
Seit vielen Jahren ist sie Dozentin an der Volkshochschule Berlin und leitet dort Kurse und Workshops im Malen und Zeichnen.

Über ihre Arbeit sagt sie:

„Licht, Farbe und Bewegung in der Natur sind für mich die Quelle malerischer Inspiration. Meine Lieblingssujets sind Landschaften, Stillleben und Figuratives.“

Außer in ihrem Wohnatelier in Friedenau, kann man Birgit Schwesig auch an unterschiedlichen Orten in der Stadt treffen, meistens mit Stift und Papier. Unermüdlich und immer kreativ!

http://www.birgit-schwesig.de/